Donnerstag, 28.07.2011
Lamington National Park

Freitag, 29.07.2011
Lamington National Park –
Byron Bay

Samstag, 30.07.2011
Byron Bay –
Surfers Paradise

 

Wie immer wecken uns die Vögel. Bis dann aber alle wach sind, lümmeln Gabi und ich mit einem Buch noch im Wohnbereich rum. Anscheinend hat es in der Nacht geregnet, aber zurzeit dringt die Sonne durch die Wolken und es könnte ein schöner Tag werden.

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Nach einem reichhaltigen Frühstück (so wie gestern), packen wir alle unsere Siebensachen und räumen im Haus auf. Danach fahren wir zur Rezeption, um auszuchecken und noch die letzten Souvenirs zu kaufen. Als wir uns auf den Weg zu den Autos machen, kommt uns Familie Globetrotterli aus dem Wald entgegen – welch ein Zufall!!! Ein riesen Halli-Hallo: wir freuen uns, sie zu sehen. Wir waren der festen Überzeugung, dass sie schon weiter sind –und seit Cairns haben wir ihre Homepage nicht mehr besucht, so dass wir nicht ganz auf dem Laufenden waren. Wir plaudern noch angeregt einige Minuten, bevor wir uns dann wohl zum letzten Mal hier in Australien verabschieden – wir fahren zwar noch ein wenig Richtung Süden, aber von morgen an geht es Richtung Norden – und sie fahren ja „nur“ noch Richtung Süden. Hoffentlich gibt es einmal ein Wiedersehen in der Schweiz!!!

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In Canungra machen wir einen Kaffeehalt und besprechen die weitere Route. Auf dem Highway geht es Richtung New South Wales und dann sehen wir weiter. Je näher zur Küste und je südlicher wir fahren, desto mehr dunkle Wolken ziehen auf. Oben im Nationalpark war es zum Schluss sehr sonnig, auch wenn noch ziemlich frisch. Aber hier fallen dann tatsächlich die ersten Regentropfen – zwar ist es kein Dauerregen, aber immer wieder holt uns eine Regenwolke ein. Um die Mittagszeit treffen wir in Byron Bay ein – und müssen den Weg zur Toilette noch ein wenig aufschieben, da wir vor einer Baustelle etliche Minuten warten müssen. Daher führt uns der erste Weg in Byron Bay zum Beachparkplatz – fort hat es auch Toiletten und wir können unser erleichtern.

Da wir noch „Resten“ von unserem Einkauf haben, gibt’s heute „nur“ Sandwich zum Mittagessen. Dazu kaufen wir noch frisches Brot in einer Bäckerei und machen es uns dann am Strand gemütlich: Gabi und Andi haben ihren ganzen Haushalt dabei (sie haben zurzeit keinen festen Wohnsitz), so dass wir mit Messer und Teller unsere Sandwiches zubereiten können. Ich teste zwischendurch mal noch die Temperatur des Wassers: zumindest nicht eiskalt, aber mit den Regenwolken und dem Wind zusammen macht es mich doch nicht an, ins Wasser zu gehen. Hinzu kommt noch, dass es ganz schön grosse Wellen hat. Die Bucht als solches ist wunderschön, der Sand extrem fein und weiss. Da ja noch Winter ist, geht es mit den Leuten hier am Strand – kaum ist die Mittagszeit vorbei, ist der Parkplatz fast leer. Auch wir bleiben nicht mehr länger, denn die Regenwolke rückt uns auf die Pelle und es fängt an zu nieseln. So machen wir uns auf den Weg, eine Unterkunft zu finden. Bis zum nächsten möglichen Übernachtungsort ist es doch etwas zu weit und wir wollen alle nicht stressen.

 

An der Hauptstrasse hat es mehrere Motels; beim ersten stehen aber doch schon so viele Autos auf den Parkplätzen, dass wir beschliessen, bei den nächsten anzufragen. Beim zweiten gibt es trotz anderslautendem Aushang keine zwei Zimmer mehr für eine Nacht (vielleicht wollen sie übers Wochenende auch keine einzelnen Nächte vermieten???) und erst beim dritten bekommen wir dann ein Doppelzimmer mit zwei Schlafzimmern. Wir losen um die Schlafzimmer und wir haben mal Glück beim Losen: wir dürfen aussuchen und nehmen das Zimmer mit dem Doppelbett.

Bis zum Leuchtturm ist es zu weit zu Fuss, so dass wir mit dem Auto dorthin fahren. Für den Parkplatz verlangen sie AUD 7.—(Wucher!!), aber da wir hier vermutlich nur einmal in unserem Leben sind und gleichzeitig noch am östlichsten Punkt von Australien stehen können, bezahlen wir die Gebühr und machen uns auf den kurzen Weg zum Aussichtspunkt. Grundsätzlich hätten wir auch eine gute Chance, Wale zu sehen, da sie in dieser Zeit hier vorbeiziehen. Aber als erstes sehen wir eine Regenwolke aufziehen, die sich dann leider innert kürzester Zeit auch über uns ausleert. Zum Glück regnet es nicht gerade in Strömen, aber bis wir wieder zurück sind vom Aussichtspunkt sind wir doch alle ziemlich feucht. Wir wärmen uns an einem Kaffee und warten die Regenwolke ab. Aber obwohl das Wetter ein wenig aufklärt und uns wunderschöne Ausblicke auf die Bucht von Byron Bay und weiter südlich Richtung Ballina bietet, sehen wir keine Wale. Vermutlich ist das Meer dazu auch ein wenig zu rau – und der Ferngucker ist gut eingepackt im Motel…..

     

Zurück im Dorf dringt schon wieder die Sonne durch und wir machen noch einen gemütlichen Window-Shopping-Bummel durch Byorn Bay. Die Zeit scheint hier ein wenig stehen geblieben zu sein: die Auslagen sind mehr oder weniger alle eher für Hippies oder Alternative. Trotzdem ist es friedlich, bunt und hat viele kleine Coffeeshops und Restaurants für jeden Geschmack. Gekauft wird eigentlich gar nichts mehr, da wir keinen Platz mehr haben…, ausser Medikamente. Ich decke mich nochmals mit Rescue Drops ein – hier sind sie einiges günstiger als zuhause.

Zurück beim Motel gehen Roger und ich noch an den Strand. Das Rauschen der Wellen ist beim Motel zu hören und es ist nur ein kurzer Weg durch die Dünen bis zum Strand. Das Timing ist fast perfekt: wir haben ein wunderschönes Bild der untergehenden Sonne durch die Wolken und Bäume auf die Bucht. Alleine sind wir hier aber nicht – anscheinend mögen auch Hippies und Alternative neben allen anderen den Sonnenuntergang!?!??

   

Zurück im Motel machen Roger und ich noch das Check-In über das Internet. Dank Gabi können wir das auf ihrem Computer machen. Für den Flug von Brisbane nach Singapore verschieben wir so noch unsere Sitze ein wenig nach vorne – sonst würden wir genau in der hintersten Reihe vor den Toiletten sitzen… Für den Weiterflug sehen wir, dass wir Plätze wieder auf dem Oberdeck im A380 haben, so wir auf dem Hinflug. Das lassen wir so und schicken uns die Bestätigung aufs Handy. Danach machen wir uns zu Fuss Richtung Abendessen. Wir haben alle genug Fleisch und Fisch in den letzten zwei Tagen mit den BBq’s gehabt, so dass wir heute mal asiatisch essen wollen. Wir finden ein thailändisches Restaurant und geniessen hier einen gemütlichen Abend zu viert; das Essen schmeckt gut, auch wenn es vielleicht nicht 100% authentisch ist. Das Personal ist nämlich nicht aus Thailand – unsere Bedienung im Speziellen ist aus Deutschland: so kann Roger sein Essen selber bestellen.

 


 

Donnerstag, 28.07.2011
Lamington National Park

Samstag, 30.07.2011
Byron Bay – Surfers Paradise

 
   
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