Freitag, 29.07.2011
Lamington National Park –
Byron Bay 

Samstag, 30.07.2011
Byron Bay –
Surfers Paradise

Sonntag, 31.07.2011
Surfers Paradise –
Brisbane – Singapore – Zürich

Gabi und Andi haben gestern noch den Vorschlag gemacht, dass wir zusammen bis nach Ballina fahren und uns dort trennen. Roger und ich möchten aber nicht mehr weiter südlich, sondern gemütlich nach Surfers Paradise fahren, so dass wir dort heute Nachmittag noch ein wenig shoppen können.

Wir fahren aber alle noch zusammen in das Dorf und essen gemeinsam Frühstück. Wir finden sogar ein Restaurant, das Porridge macht und anbietet – ein gefundenes Fressen für Andi und Roger (wie kann man nur???????????!!!!!!!!!!!) Der Kaffee ist ausgezeichnet – und ebenso das restliche Frühstück. Danach heisst es Abschied nehmen – wir haben uns riesig gefreut, dass Gabi und Andi ihre ersten Ferien seit ihrer Rückkehr nach Australien mit uns verbracht haben. Wir haben einige Sachen erlegt, gesehen und entdeckt, die wir ohne sie vermutlich nie gesehen oder erlebt hätten – das ist für uns immer ein spannender Punkt, mit anderen Leuten unterwegs zu sein. Gemäss Gabi und Andi planen sie nächstes Jahr im Juli/August wieder in die Schweiz zu kommen – dann gibt es sicher wieder ein Wiedersehen – hoffen wir!!

Da wir in New South Wales unterwegs sind und keine Strassenkarte von hier haben, wissen wir nur gerade, in welche Richtung wir müssen. Eigentlich wollen wir die Küstenstrasse nehmen, aber aus den Ausschilderungen werden wir nicht so richtig schlau. Daher nehmen wir erst einmal den Tourist Drive 40, der uns ins Landesinnere führt. Das heisst: viele Hügel und viele Kurven durch landwirtschaftliche Gebiete, unterbrochen durch Wald. Die Sonne hat heute die Überhand, auch wenn es Wolken am Himmel hat. So können wir immer wieder die einzigartig geformten Berge und Hügel im Landesinneren sehen, aber auch einen Blick jeweils auf die Küstenregion erhaschen. Irgendwie gleicht die Szenerie derjenigen aus dem schweizerischen Mittelland, aber dann doch auch wieder nicht. Das Gras ist nie so grün wie bei uns und auch die Bäume sind anders. Hier in dieser Gegend sehen wir zum ersten Mal auch die Warntafel für Koalas – aber von den putzigen Tierchen lässt sich keines blicken, was wohl so auch besser ist bei dem Verkehr, der hier herrscht.

Nach einigen Kilometern können wir Richtung Küste auf den nächsten Tourist Drive abzweigen. In Hasting Points fahren wir an einen Look Out und machen einen Wackel am Strand: hier haben wir einen wunderschönen Weitblick sowohl Richtung Süden wie auch Richtung Norden. Die Luft ist voller Gischt und das Rauschen der Wellen ist schon fast ein Dröhnen. Richtung Norden sind auch schon die ersten Surfer unterwegs – Richtung Süden haben wir den Strand fast für uns alleine um und wir geniessen es, im Windschatten hier ein wenig am Strand entlang gehen zu können. Beim nächsten Strand schauen wir den Surfern noch ein wenig zu: uns wäre es zu kalt und auch wenn es super leicht aussieht, wie die Jungs hier auf ihre Bretter draufstehen, so weiss Roger aus eigener Erfahrung, dass es eben gar nicht so leicht ist.

Je nördlicher wir kommen, desto verbauter ist das Küstengebiet und desto mehr Verkehr gibt es. Vor Surfers Paradise kommen wir nur noch von Ampel zu Ampel vorwärts. Zudem ziehen wieder dunkle Wolken auf – wäre schade, wenn es nochmals zu regnen anfangen würde. Kurz vor Mittag sind wir in Surfers Paradise und suchen unser Hotel „Holiday Inn“. In dieser Schlucht von Hochhäusern ist das gar nicht so einfach – zum Glück erinnere ich mich, es vor drei Tagen gesehen zu haben, so dass wir ziemlich rasch vorfahren können. Unser Zimmer ist zwar noch nicht bezugsbereit, aber wir können an der Rezeption (auf Deutsch) einchecken und das Auto hier parkieren. Danach machen wir uns zu Fuss auf, Surfers Paradise zu erkundigen.

 

Vor drei Tagen haben wir schon gesehen, dass es hier ein „Hard Rock Cafe“ gibt. Das ist unsere erste Anlaufstelle für Lunch und wohl das letzte Souvenir (=T-Shirt und Kappe; Roger hat ja keine Kappen…..) In der Zwischenzeit haben sich die Wolken verzogen; trotzdem ist es wegen den Häuserschluchten in den Strassen sehr schattig und fast kühl (der Wind, der Wind….!!!). Wir schlendern durch die Shopping-Arcaden und machen uns auf an den Strand, wo wir in der Sonne dem Schauspiel hier zuschauen. Die Japaner stürzen sich fast vollständig bekleidet in die Fluten – und wir haben etwas zum Lachen. Das Wasser ist 19 Grad kalt/warm und es hat schön grosse Wellen. Die Lifeguard steckt in regelmässigen Abständen Bereiche ab, in denen das Schwimmen unter ihrer Aufsicht möglich ist. Trotzdem warnen sie vor der Strömung, den Untiefen und den Wellen: sie empfehlen, nur bis Hüfthöhe ins Wasser zu gehen. Auf dem Rückweg finden wir doch noch ein Souvenir: zwei Tassen aus Starbucks. Somit haben wir vier Stück aus Australien für unsere Sammlung; Gabi und Andi haben uns noch eine aus Sydney mitgebracht. Super und Danke!!

   

Nach einem ersten Rundgang beziehen wir unser Zimmer und räumen das ganze Auto aus. Ob der Hinweis auf „Honeymoon“ bei der Reservierung etwas gebracht hat, ist schwer zu wissen. Weder beim Einchecken noch auf dem Zimmer erfolgt ein Hinweis. Das Zimmer selber liegt im 15. Stock (von 20 möglichen Stockwerken) und geht nach Norden hinaus: wir haben Sicht auf den Strand – zwar nicht voll und nur von der Seite, aber einen sehr guten und unverbauten Blick, liegt doch vor dem Hotel nur eine Vergnügungszone mit Minigolf und anderen Attraktionen.

Beide Gepäckstücke werden nochmals geleert, alles nochmals durchgeforstet, ausgemistet und dann neu eingepackt für den letzten Reiseabschnitt. Dieser anstrengende Teil schreit geradezu nach einer Pause und Abkühlung! Und das machen wir dann auch in einem irischen Pub an der Strandpromenade: bei einem Bier und Cider beobachten wir Autos und Leute sowie den Strand und das Geschehen dort. Kurzweilig.

 

Auf dem Rückweg finden wir ausser Fastfood und Coffeshops eigentlich keine grosse Auswahl an Restaurants. Mc Donalds und Pizzerias stehen nicht auf unserer Wunschliste. So machen wir uns denn wieder auf den Weg ins Hard Rock Cafe. Mit unserer Mitgliederkarte müssen wir nicht lange warten und kommen an einer Art Bar zwei Plätze zugewiesen: wir haben freien Blick auf die Küche – ist witzig. Zum Abschluss zieht sich Roger nochmals ein Steak rein; ich mache mich hinter die Fajitas: Gemüse, Fleisch und Salat. Auf dem Rückweg zieht sich Roger noch ein Glacé rein: für uns ist schliesslich Sommer!!

Eigentlich wollte ich nach dem Packen noch die letzten Berichte schreiben, damit wir sie hier im Hotel noch auf die Homepage hätten laden können. Aber ich bin nach der vielen frischen Luft schlicht und ergreifend todmüde: ich realisiere nicht einmal mehr, wann Roger die Lichter löscht. Vermutlich schlafe ich schon, bevor mein Kopf auf dem Kopfkissen landet?!?

 


 

Freitag, 29.07.2011
Lamington National Park – Byron Bay 

Sonntag, 31.07.2011
Surfers Paradise –
Brisbane – Singapore – Zürich

   
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